Veröffentlichungen
Wie tickt der Krankenhaus-Einkauf?
3. Beschaffungskongress der Krankenhäuser
Die interessanteste Frage während der zwei Kongresstage von Teilnehmerseite stellte eine junge Frau aus dem Klinikeinkauf: „Warum wird dem eigenen Einkauf oft nicht das zugetraut, was das Beratungsunternehmen leistet?“ Wolfgang Foest (Vorstand und Leiter Strategischer Einkauf, GÖK Consulting AG) gab ihr recht. "Er erfahre oft im Rahmen eines Beratungsauftrages, dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt“. Deshalb vertrete auch er den Standpunkt, dass am Ende eines solchen Beratungsprozesses das Einkaufsteam des Krankenhauses intern gestärkt sein muss. Lesen Sie den kompletten Beitrag in der pdf-Datei…
"Universitätsmedizin Salzburg 2016" - Strategie- und Changeprojekt
Eine gute Strategie ist nur dann wirklich gut, wenn sie umgesetzt werden kann. Umsetzung aber gelingt nur, wenn Führung und Mitarbeiter gemeinsam daran arbeiten. Beide sollten also von der Notwendigkeit des Wandels überzeugt sein. Die Universitätskliniken Salzburg – eine Partnerschaft zwischen den Salzburger Landeskliniken und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität haben innerhalb von sieben Monaten ihre Strategie „Universitätsmedizin Salzburg 2016“ entwickelt und dabei gleichzeitig in einem Change-Prozess mehr als 600 Mitarbeiter aller Berufsgruppen in diese Strategieentwicklung einbezogen, um auch den notwendigen „Wandel von innen“ zu initiieren.
Sachkosten nachhaltig senkbar
Beschaffungsprofis - Lizenz zum Sparen
Supply Chain Controlling im Gesundheitswesen
„If you can’t measure it, you can’t manage it.” Dieses Zitat von Kaplan und Norton trifft den Kern eines praxistauglichen Supply Chain Controllings. In dem vorliegenden Beitrag wird eine Balanced Scorecard auf die spezifischen Anforderungen einer Supply Chain zwischen Lieferant und Krankenhaus angepasst, in deren Mitte ein medizinisches Dienstleistungszentrum (Medical Warehouse MW) steht. Das MW symbolisiert dabei den Paradigmenwechsel in der Versorgung von Gesundheitseinrichtungen durch das Aufbrechen von doppelten Versorgungsstrukturen als Brücke zwischen Lieferant und Krankenhaus. Im Mittelpunkt der neu entwickelten Balanced Scorecard stehen selektive Kennzahlen, die alle einen Bezug zur gemeinsamen Supply Chain-Strategie der MW-Partner besitzen und gleichzeitig über Ursache-Wirkungszusammenhänge miteinander verknüpft sind.
Target Costing – DRGs und Krankenhaus-Einkauf
Die Autoren schlagen einen weiten Bogen von der Kostensituation des deutschen Gesundheitswesens im internationalen Vergleich über Trends einer Reihe Krankenhaus spezifischer Parameter, die Entwicklung des privaten Sektors, die vielfältigen Möglichkeiten und Hebel des Klinikeinkaufs, Kosten zu dämpfen und die Voraussetzungen, die dafür erfüllt sein müssen bis hin zu Beispielen für DRG bezogenes Target Costing. Sie begrenzen in diesen Beispielen ihre Herangehensweise nicht auf die reine Materialkostensenkung, sondern zeigen konkret, wie die Verwendung unterschiedlicher Materialien auch den Prozessaufwand beeinflussen kann. Dabei plädieren die Autoren für ein hoch entwickeltes strategisches Vorgehen, das die Kompetenz von Anwendern, Lieferanten und Einkäufern durch Kooperation partnerschaftlich in bester Weise zusammenführt.

